Einige unserer "Friesen"Kräuter


 

Gundermann

Ich bin eines der zuverlässigsten Heilkräuter vor unserer Haustür. Für viele bin ich die Pflanze die den Einstieg in ein tiefes Vertrauen der Heilkraft von Pflanzen bringt.

Äußerlich sorge ich für schlecht heilende Wunden, vor allem bei Eiter (=Gund) werde ich verwendet, dazu kannst du meine Blätter anquetschen, auflegen oder das Pflanzenöl als Kompressen oder in einer Salbe verwenden.      

Ich befördere auch kleine Holzsplitterchen in der Haut an die Oberfläche.                                                               Innerlich als Tee oder Tinktur diene ich der Anregung des Stoffwechsels, entgifte enorm und leite Schwermetalle aus (Amalgam! Blei!) 

 

Wilde Karde

Ich habe einen Inhaltsstoff in meiner Wurzel, der eine besondere Wirksamkeit auf die Borrelienbakterien besitzt, sodass sich die Borrelien nicht mehr so gut gegen das Antibiotikum abkapseln können und das Antibiotika dir bei z.B. einem Zekenbiss hilft wieder gesund zu werden.

 

 

Schöllkraut

Ich bin vor allem für meinen gelben Milchsaft bekannt.

Mit meinem Saft kannst du Hauterkrankungen wie Warzen oder Hühneraugen behandeln.

Früher wurde ich bei Krämpfen und Verdauungsbeschwerden als Tee getrunken. Heute werde ich hauptsächlich nur noch für die äußere Anwendung benutzt, da man festgestellt hat, dass ich einige giftige Substanzen enthalte, daher bin ich sicherlich auch so wirksam im Einsatz gegen diese hartnäckigen Warzen.

 

 

 

Wiesen-Bärenklau

Wenn ich etwas angeben möchte, dann werde ich bis zu 1,5 Meter hoch, oft bin ich jedoch um einiges kleiner, denn ich bin ja "nur" der Wiesen-Bärenklau und nicht der Riesen-Bärenklau. Die Form meiner Blätter erinnert an Tatzen eines Bären. Mein Geschmack ist sehr aromatisch, daher werde ich in der Küche verwendet.   Als Heilpflanze bin ich weniger aktiv, kann jedoch anregend und verdauungsfördernd wirken.

ACHTUNG: Wenn mein Pflanzensaft deine Haut berührt und du dann in die Sonne gehst, kann es zu einer Hautentzündung kommen.

 

 

Vogelmiere

Ich bin die Vogelmiere. Solange der Boden frostfrei ist, kannst du meine oberirdischen

Teile ernten und das ganze Jahr über verspeisen. 

Ich bin eine gute Salat-Grundlage und schmecke sehr lecker nach jungem Mais. Neben vielen Mineralien enthalte ich dreimal so viel Kalium und Magnesium und sogar siebenmal so viel Eisen wie ein Kopfsalat.

Auch mit meinem Vitamin C Gehalt kann ich durchaus angeben.

Man erkennt mich ganz leicht an der Irokesenfrisur. An meinem Stängel gibt es eine Reihe mit Härchen, die sogenannte Haarlinie, worüber ich zusätzlich Wasser aufnehmen kann.

Nicht nur in der Küche bin ich vielseitig im Salat, Quark, Butter und Smoothies verwendbar, auch als Heilkraut kann ich umfangreich genutzt werden.

 

Scharbockskraut

Ich bin ein Hahnenfußgewächs und oft das erste Grün des Jahres.

Ich werde im Frühling aber nur vor meiner Blüte gesammelt.

Meine jungen Blätter schmecken meist würzig bis scharf, besitzen einen hohen Vitamin-C Gehalt und helfen gegen die Frühjahrsmüdigkeit.

 

Giersch

Wer kennt mich nicht? Den meisten bin ich als sehr hartnäckiges "Unkraut" bekannt, aber ich habe auch mein Gutes. Ich bin ein richtiger Kraftprotz und helfe bei der Behandlung von Gicht und Rheuma.

Zudem sind meine ersten zarten, glänzenden Blättchen eine Delikatesse.

Mit mir solltest du eine Frühjahrskur machen.

 

Nachtkerze

Meine Blüten sind sehr geschmackvoll. Wenn es dunkel wird habe ich meinen großen Auftritt und zeige meine ich was in mir steckt, in Rekordzeit öffne ich meine Blüten und locke somit Insekten und Fledermäuse an.

Meine größte Heilkraft liegt in dem Öl meiner Samen, das deine Haut verwöhnt

und pflegt.

 

 

Löwenzahn

Wie Ihr seht, habe ich eine erstaunliche Kraft. Diese Kraft nutze ich für die Blutreinigung meiner Anwender. Ihr könnt mich gerne als Nahrung in euer Frühjahrsprogramm aufnehmen.

Ich bin einer der größten Entgiftungskräuter und wirke auf die Leber, die Galle, die Niere, die Lymphe und den Darm.

Von mir darfst du gerne alles naschen, meine Blüte, meine Blätter und die Wurzel, denn ich bin nicht giftig. Aber bitte nicht so eine große Menge Stängel essen.